Skip links

Pausen vom Sitzen: Warum kurze Bewegungsunterbrechungen im Alltag sinnvoll sind

Büroarbeit, Autofahrten und der Abend auf dem Sofa haben eine Gemeinsamkeit: Wir verbringen einen großen Teil des Tages im Sitzen. Selbst regelmäßiges Training bedeutet nicht automatisch, dass lange Sitzzeiten im Alltag keine Rolle mehr spielen. Deshalb lohnt es sich, Bewegung nicht nur im Fitnessstudio einzuplanen.

Warum können lange Sitzzeiten problematisch sein?
Beim Sitzen arbeitet ein großer Teil der Muskulatur nur wenig. Besonders problematisch können sehr lange Phasen sein, in denen die Sitzposition kaum unterbrochen wird.

Regelmäßige körperliche Aktivität bleibt zwar ein wichtiger Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Trotzdem ist es sinnvoll, zusätzlich lange ununterbrochene Sitzphasen im Alltag zu reduzieren.

Was bringen kurze Bewegungspausen?
Eine Bewegungspause muss kein zusätzliches Workout sein. Bereits das regelmäßige Aufstehen unterbricht die lange Ruhephase.

Ein kurzer Gang durch das Büro, ein Telefonat im Stehen oder wenige Minuten Bewegung können problemlos in den Alltag integriert werden. Dadurch werden Muskeln und Gelenke regelmäßig wieder beansprucht und die Position des Körpers verändert sich.

Gerade bei Tätigkeiten am Schreibtisch kann das außerdem dabei helfen, einseitige Positionen häufiger zu verlassen.

Wie häufig sollte man das Sitzen unterbrechen?
Es gibt keine einzelne Zeitspanne, die für jeden Menschen und jede Situation gleichermaßen optimal ist. Sinnvoll ist vor allem, mehrere Stunden ununterbrochenes Sitzen möglichst zu vermeiden.

Praktisch kann beispielsweise jede Gelegenheit genutzt werden, kurz aufzustehen oder einige Schritte zu gehen. Wasser holen, Kollegen persönlich ansprechen oder Treppen statt Aufzug zu nutzen, schafft Bewegung ohne zusätzliche Trainingseinheit.

Ersetzt Bewegung im Alltag das Training?
Nein. Kurze Bewegungspausen und gezieltes Training erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Kraft- und Ausdauertraining setzen deutlich stärkere körperliche Reize.

Die kleinen Unterbrechungen ergänzen das Training vielmehr und sorgen dafür, dass Bewegung nicht auf wenige Stunden pro Woche beschränkt bleibt.

Fazit
Wer regelmäßig trainiert, hat bereits einen wichtigen Schritt gemacht. Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die restlichen Stunden des Tages. Kurze Bewegungspausen können lange Sitzphasen unterbrechen und lassen sich ohne großen Aufwand in den Alltag integrieren. Nicht jede Bewegung muss eine Trainingseinheit sein, um sinnvoll zu sein.